Diese Seite entspricht dem Stand von Dienstag, den 16. Juli 2024, um 15 Uhr, 16 Minuten und 45 Sekunden.
Stand: 16. Juli 2024, 15:16:45 Uhr.

Nicht nur in eigener Sache!

Der folgende Artikel ist nicht nur in eigener Sache und daher sehr wichtig für eine funktionierende Gesellschaft.

Daher sollte dieser Beitrag sorgfältig von so vielen Mitmenschen wie möglich gelesen werden.

Warum Fahrgäste im ÖPNV verpflichtet sind, einen Sitzplatz für Menschen mit Behinderungen freizumachen:

Im öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) ist es von entscheidender Bedeutung, dass alle Fahrgäste die Bedürfnisse und Rechte anderer respektieren, insbesondere diejenigen von Menschen mit Behinderungen. Die Verpflichtung für Fahrgäste, einen Sitzplatz für Personen mit eingeschränkter Mobilität freizumachen, ist nicht nur eine ethische Verantwortung, sondern auch durch gesetzliche Bestimmungen wie §34 der Beförderungsordnung für Kraftfahrunternehmer (BOKraft) festgelegt.

1. Gleichberechtigung und Inklusion:

Eine der grundlegenden Prinzipien einer modernen Gesellschaft ist die Gleichberechtigung aller Menschen, unabhängig von ihren körperlichen oder geistigen Fähigkeiten. Menschen mit Behinderungen haben das gleiche Recht auf Teilhabe am öffentlichen Leben wie alle anderen auch. Indem Fahrgäste im ÖPNV einen Sitzplatz für Personen mit Behinderungen freimachen, tragen sie aktiv zur Förderung von Gleichberechtigung und Inklusion bei.

2. Zugang zur Mobilität:

Für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen kann das Finden eines Sitzplatzes im öffentlichen Verkehr oft eine große Herausforderung sein. Ein freier Sitzplatz bietet diesen Personen nicht nur physische Erleichterung, sondern ermöglicht auch einen bequemeren und sichereren Transport. Indem Fahrgäste einen Sitzplatz freimachen, tragen sie dazu bei, den Zugang zur Mobilität für Menschen mit Behinderungen zu verbessern.

3. Gesetzliche Verpflichtung gemäß §34 BOKraft:

Gemäß §34 der Beförderungsordnung für Kraftfahrunternehmer (BOKraft) sind Fahrgäste im ÖPNV dazu verpflichtet, Personen mit Behinderungen beim Ein- und Ausstieg sowie während der Fahrt zu unterstützen. Dies schließt auch die Bereitstellung von Sitzplätzen für Personen mit Mobilitätseinschränkungen ein. Die Nichteinhaltung dieser Bestimmung kann zu rechtlichen Konsequenzen führen und ist somit nicht nur eine moralische, sondern auch eine gesetzliche Verpflichtung.

4. Solidarität und soziale Verantwortung:

Eine Gesellschaft zeigt sich auch daran, wie sie mit den Bedürfnissen ihrer schwächsten Mitglieder umgeht. Indem Fahrgäste bereit sind, ihren Sitzplatz für Personen mit Behinderungen freizumachen, zeigen sie Solidarität und übernehmen soziale Verantwortung. Diese Handlung trägt dazu bei, eine Atmosphäre des Respekts, der Fürsorge und der gegenseitigen Rücksichtnahme im öffentlichen Raum zu fördern.

Insgesamt ist es unerlässlich, dass Fahrgäste im ÖPNV die Verpflichtung ernst nehmen, einen Sitzplatz für Menschen mit Behinderungen freizumachen. Diese Maßnahme trägt nicht nur zur Förderung von Gleichberechtigung und Inklusion bei, sondern ist auch durch gesetzliche Bestimmungen wie §34 BOKraft geregelt, die die Rechte und Bedürfnisse von Personen mit Behinderungen schützen. Es liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen, einen Beitrag zu einer barrierefreien und inklusiven Gesellschaft zu leisten.

Hintergrund dieses Beitrags ist folgendes Ereignis, das mir heute passiert ist:

Ich hatte einen wichtigen Termin in Kornelimünster (Aachen) und wollte mit einem Bus i. A. der ASEAG dort hin kommen.

Um 7:56 Uhr hielt an der Bushaltestelle in Walheim (H1) die SB66 (Wagennummer 505) und der Busfahrer teilte den dort Wartenden (auch mir) mit, dass der Bus voll sei und er niemanden mehr mitnehmen könnte (auch trotz aussteigender Fahrgäste).

Ich (ein gehbehinderter Mensch mit zwei Gehhilfen), stieg also ein und wies den Busfahrer der ASEAG darauf hin, dass ich gehbehindert bin und daher laut Deutscher Gesetzgebung ein Anrecht bzw. Vorrecht auf einen ausgewiesenen Sitzplatz im Bus habe.

Der Busfahrer warf mich aber nach einem kurzen Streitgespräch mit dem Worten, dass ihm das Gesetz „scheißegal“ sei wieder aus dem Bus!

Nach einem nicht sehr hilfreichen Beschwerde-Anruf bei der ASEAG bin ich aber übrigens dennoch rechtzeitig zu meinem Termin gekommen.

Wir sind Aachen, Nazis sind es nicht!

Mit diesen Worten setzten die Menschen in Aachen an 27.01.2024 ein deutliches Zeichen und zeigten ihr Gesicht gegen Rechts.

Nazis töten.

Konkret gesagt, es wurde gegen Nazis (bzw. indirekt auch gegen „die Bürgerlichen“, wie sich die Nazis selbst gerne nennen), also gegen Nationalismus, gegen die AfD, gegen Rechts bzw. auch gegen die mittlerweile weit nach rechts gerutschte CDU / CSU sowie ihre noch weiter rechts befindliche Werte Union und alle anderen braunen Pfeifen in Deutschland bzw. in Aachen demonstriert.

20000 Demonstrant*innen gegen Rechts in Aachen!

Mehr als 20000 Teilnehmer*innen, inkl. mir, demonstrierten alleine an diesem einen Samstag aber nicht nur gegen Rechts, sondern auch für mehr Vielfalt, für eine lebendige Demokratie, was mit dieser friedlichen Demonstration aber auch eindrucksvoll bewiesen wurde, doch ebenso auch für ein AfD Verbot und für gute und verantwortungsvolle Politik für alle Menschen.

Nein Patrick, die AfD ist keine Alternative!

Die Sonne schien herrlich, mit etwa 10 Grad war es aber nicht wirklich warm, die Stimmung unter den Teilnehmer*innen war ähnlich gemischt, dennoch sehr friedlich und natürlich verdeutlichten auch die vielen tollen, weil auf den Punkt getroffenen Plakate neben den lauten Rufen der Demonstrant*innen sehr gut, dass die AfD keine Alternative für Deutschland sein kann.

„BAAH DIGGA NEEE“, trifft es schon ganz gut würde ich ebenfalls sagen, denn die AfD mit ihren Vertreibungsfantasien ist keine Alternative und kann auch keine Alternative für Deutschland sein, denn all das was dieses braun-blaue Sammelbecken für Nationalisten, Nazis, Rechte und offenbar auch politisch total desinformierte Menschen ist, das bietet doch auch keine wirklichen Lösungen und zwar weder für Aachen, noch für Deutschland, noch für irgendwen sonst!

Gegen Rechts, denn keiner mag Nazis!

Ja das stimmt wohl, keiner mag Nazis, denn die mögen sich doch nicht einmal selbst, sonst würden sie doch auch keine Kriege gegen andere Nazis bzw. Nationalisten und ihre Nationen führen, das sollte doch eigentlich Allen klar sein.

Vielen Menschen ist diese Tatsache aber leider offensichtlich nicht wirklich klar, besonders denen nicht, die der AfD schon mal ihre Stimme schenkten oder ggf. vielleicht, selbst nach einer der vielen Großdemonstrationen wie in Aachen, allen ernstes, immer noch vor haben es zu tun…?

„WTF?“ (What the f*ck?), könnte man in einem solchen Fall dazu doch nur noch sagen!

Denen sei gesagt, falls Sie aus Protest wählen und kein Nazi sind, dann wählen Sie doch wenigstens bitte echte Protest-Parteien, wie z.B. DIE PARTEI oder was auch immer, aber geben Sie ihre Stimme doch nicht Nazis, denn man weiß doch alleine aus der Geschichte dieses Landes, zu was das führt!

Wir tanzen nicht nach braunen Pfeifen - Versengold.

Daher kann man echt nur hoffen, dass bei zukünftigen Wahlen nicht zu viele desinformierte Menschen in Deutschland aber auch in der Welt, nicht den braunen Pfeifen in ihrem Land folgen werden und ihre Stimme nicht auch noch diesen braunen Pfeifen schenken werden.

Als einzige Kritik an der Demonstration in Aachen, hätte ich zumindest nur eine Sache, in der Schlusskundgebung hat die etablierte Politik, natürlich versucht diese großartige Demonstration für sich zu vereinnahmen.

Daher kann ich dazu nur sagen, lasst es bitte einfach, denn ihr seit mit Eurer „scheiß Politik“ doch letztendlich leider mit dafür verantwortlich, dass so viele Menschen, inkl. mir, gegen Rechts, also gegen die Auswirkungen eurer scheiß Politik (CDU, CSU, SPD, Grüne, FDP) auf die Straße gehen müssen!

Mein Fazit ist jedenfalls: Aachen, Du bist meine Stadt, ich kenne die meisten von euch lieben Mitmenschen in Aachen nicht, aber ich liebe Euch Alle, ich liebe Aachen und ich bin stolz darauf ein winzig kleines Puzzle-Teil dieser tollen Stadt sein zu dürfen.

Euer Mitbürger, Michael Strusch.

PULSE OF EUROPE – Demonstration für den Frieden in Europa und der Welt

Bild: Michael Strusch / CC BY 2.0 DE

Etwa 2000 Menschen nahmen am 06.06.2022 an der PULSE OF EUROPE Demonstration am Katschhof im Herzen von Aachen teil.

Trotz der schlimmen Weltlage hinsichtlich des blutigen Krieges von Vladimir Putin in der Ukraine war die Stimmung allgemein recht gut, dafür sorgte neben den beiden hervorragenden Moderatoren der Kundgebung auch der Frontsänger der Band Lagerfeuer.

Für mich persönlich war sein Auftritt das absolute Highlight der Demonstration und das was er gesagt hat das war meine DNA, da war nämlich auf einmal dieses Gefühl, als der Künstler vor seinem grandiosen Auftritt ins Mikrofon sprach und mir förmlich aus der Seele gesprochen hatte.

Ich werde seine Worte an dieser Stelle nicht einfach wiederholen und den Künstler stattdessen ausnahmsweise viel lieber mal selbst sprechen lassen:

Video: Gitarrist und Sänger Bernd Paul Weiss (Band: Lagerfeuer) auf der Kundgebung von PULSE OF EUROPE

Selbstverständlich wurde aber auf dieser ohne Übertreibung großartigen Demonstration nicht nur Musik gemacht und über die Theorie einer perfekten Welt und des Weltfriedens gesprochen bzw. gesungen, sondern es kamen auch Menschen zu Wort, die direkt von dem Krieg in der Ukraine betroffen waren oder es sind, ebenfalls kamen auch die Helfer zu Wort, die die direkt Betroffenen von der polnisch-ukrainischen Grenze, über 1500 Kilometer weit entfernt, her geholt haben nach Aachen, mit dem Auto.

Aber auch die Bürgermeisterin der Stadt Aachen hielt eine bewegende Rede, gefolgt von betroffenen Familien, KünstlerInnen und auch SportlerInnen die ebenfalls zu Wort kamen, beispielsweise die Ladys in Black, sie Alle berichteten gemeinsam auf dieser Demonstration über ihre Erlebnisse und Erfahrungen zu diesem blutigen Krieg des russischen Präsidenten Vladimir Putin.

Zum Ende der Demonstration hin wurde noch wie üblich bei PULSE OF EUROPE die Europahymne gespielt und die Demonstration offiziell bis vorraussichtlich zum nächsten Sonntag für beendet erklärt.